
Überblick
Spinat gehört zur Familie der Chenopodiaceen und ist ein fester Bestandteil der sizilianischen Küche. Besonders interessant: Die Araber brachten ihn während der spanischen Herrschaft nach Sizilien und machten ihn hierzulande bekannt.
Ursprünglich stammt die Pflanze aus Asien. Nach ihrer Einführung auf Sizilien verbreitete sie sich in ganz Europa und fand erst im 19. Jahrhundert endgültig Eingang in unsere Ernährung.
Spinat lässt sich sowohl roh als auch gekocht genießen. Für den rohen Verzehr eignen sich vor allem junge, zarte Blätter.
Im Handel gibt es Spinat frisch oder tiefgekühlt, meist in praktischen Würfeln.
Jahreszeit
Frischer Spinat ist vor allem von November bis März erhältlich.
Sorten
Die gängigsten Sorten sind der krause Spinat (Savoy), der halbkrause sowie der glattblättrige Spinat.
Verwendung in der Küche
Spinat wird meist als Beilage serviert. Dabei empfiehlt es sich, ihn möglichst schonend zuzubereiten, um die wertvollen Aromen und Nährstoffe zu bewahren.
Ob gekocht, gedämpft oder mit wenig Wasser gegart – so bleibt der Spinat besonders aromatisch.
Ein Klassiker der sizilianischen Küche ist die Kombination von Spinat mit Schafskäse, die als Füllung für Ravioli oder Cannelloni verwendet wird und wunderbar zart schmeckt.
Spinat richtig putzen
Zum Putzen schneidet man die Stiele ab und wäscht die Blätter gründlich in reichlich Wasser, um Sand und Erde zu entfernen, die sich oft zwischen den Blättern verstecken.
Ein langes Einweichen sollte man vermeiden, da so viele wertvolle Nährstoffe verloren gehen.
Kauftipps
Beim Kauf sollte man auf kräftige, fleischige Blätter mit leuchtender Farbe achten. Bei tiefgekühltem Spinat ist es wichtig, auf das Haltbarkeitsdatum zu schauen und sicherzustellen, dass die Verpackung unbeschädigt ist.
Richtige Lagerung
Spinat ist ein empfindliches Gemüse und hält sich im Gemüsefach des Kühlschranks maximal ein bis zwei Tage frisch.
Gekochter Spinat sollte möglichst bald verzehrt werden, da er schnell verdirbt.
Wissenswertes
Spinat zählt tatsächlich zu den eisenreichsten Gemüsesorten. Dennoch hält sich hartnäckig der Irrglaube, er enthalte so viel Eisen, dass er bei Anämie in großen Mengen verzehrt werden sollte – das ist allerdings übertrieben.