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Pasta – Die Seele der sizilianischen Küche
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Pasta – Die Seele der sizilianischen Küche

Laura Lombardo

Über diese Zutat

Pasta ist weit mehr als nur ein Gericht: Sie steht für Tradition, Geselligkeit und unverwechselbaren Geschmack. Entdecken Sie typische Formen, authentische Saucen und die besten Tipps für die perfekte Zubereitung.

Überblick

Pasta gehört zu den beliebtesten Lebensmitteln weltweit und bildet die Grundlage für unzählige Rezepte.

Im Kern besteht sie aus Mehl und Wasser. Der Begriff pasta stammt vom griechischen Wort pàste ab, das eine Mischung aus Mehl, Wasser und Salz bezeichnete.

Nach italienischem Recht darf pasta ausschließlich aus Hartweizengrieß hergestellt werden, während in anderen Ländern auch Weichweizenmehl erlaubt ist.

Viele glauben, Pasta stamme ursprünglich aus dem Fernen Osten und sei über die Seidenstraße nach Italien gelangt. Tatsächlich wurde sie aber schon in der Etruria parallel und völlig unabhängig unter Namen wie makària hergestellt – daher auch der Begriff „Maccheroni“.

Heute ist pasta ein Grundpfeiler zahlreicher italienischer und sizilianischer Gerichte, und weltweit erfinden Köche täglich neue Kreationen mit diesem vielseitigen Lebensmittel.

Saisonalität

Pasta ist, egal ob frisch oder getrocknet, das ganze Jahr über in jedem Supermarkt oder Lebensmittelgeschäft erhältlich.

Pasta-Varianten

Das Angebot an pasta im Handel ist riesig und manchmal etwas unübersichtlich. Man kann Pasta nach verschiedenen Kriterien einteilen, zum Beispiel nach den Zutaten:

  • Mit Ei: Neben Mehl, Wasser und Salz wird hier Ei hinzugefügt. Je mehr Ei, desto elastischer wird die Pasta.
  • Nur Wasser und Mehl: Die traditionelle, jahrtausendealte Zubereitung, ideal für Suppen und Brühen.
  • Vollkorn: Hergestellt aus Vollkornmehl, mit einem höheren Anteil an Kleie.
  • Gefärbt: Die Farbe entsteht nicht durch künstliche Farbstoffe, sondern durch natürliche Zutaten wie Tomaten, Spinat, Rote Bete oder Kichererbsen.
  • Gefüllt: Zum Beispiel Tortellini oder Ravioli, gefüllt mit Fleisch oder Käse.
  • Diätetisch: Speziell für Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten entwickelt.


Abgesehen von der Unterscheidung zwischen frischer und getrockneter Pasta gibt es eine große Vielfalt an Formen: von langen Sorten wie Spaghetti und Busiate bis zu kurzen wie Penne oder Farfalle.

Verwendung in der Küche

Angesichts der Bedeutung und langen Geschichte der pasta ist es unmöglich, alle Zubereitungen aufzuzählen.

Rezeptbücher sind voll mit Pasta-Gerichten, und immer wieder entstehen neue, überraschende Kreationen.

Hier einige Beispiele, geordnet nach Saucen und Zubereitungsarten.

In der sizilianischen Tradition finden sich etwa Gerichte mit Hülsenfrüchten wie pasta mit Linsen, mit Gemüse wie pasta mit Auberginen, mit Fleisch wie pasta mit Kürbiscreme und Pancetta oder mit Fisch, etwa Cavatelli mit Bottarga.

Es gibt auch Rezepte, bei denen Pasta frittiert oder im Ofen gebacken wird, wie sizilianische Cannelloni mit Fleisch oder frittierte Pasta nach Siracusa-Art.

Tipps zum Kauf

Der erste Schritt ist die Wahl des Rezepts, denn dazu passt immer eine bestimmte Pastaform am besten.

Wie immer lohnt es sich, Zutatenliste und Haltbarkeitsdatum genau zu prüfen und auf unversehrte Verpackungen zu achten.

Aufbewahrung

Frische pasta bewahrt man am besten im Kühlschrank, abgedeckt mit einem feuchten Tuch. Getrocknete Pasta hingegen bleibt lange haltbar, wenn man die Packung gut verschließt und an einem kühlen, trockenen Ort lagert.