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Kichererbsen – Das vielseitige Gold Siziliens
Zutaten

Kichererbsen – Das vielseitige Gold Siziliens

Giuseppe Rizzo

Über diese Zutat

Entdecken Sie die Geschichte, die wertvollen Eigenschaften und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Kichererbse in der sizilianischen Küche – ein uraltes, gesundes und unglaublich wandelbares Hülsenfruchtjuwel.

Überblick

Kichererbsen gehören zur Familie der Hülsenfrüchte und sollten stets gekocht verzehrt werden, da sie roh schwer verdauliche Stoffe enthalten, die erst durch Hitze unschädlich gemacht werden.

Die Ernte der Kichererbsen erfolgt in den warmen Monaten, doch werden sie nicht frisch gegessen, sondern getrocknet, um sie in den kälteren Jahreszeiten zu genießen.

In Italien, besonders auf Sizilien, werden Kichererbsen nur in geringem Umfang angebaut. Die meisten, die wir hier finden, stammen aus Kleinasien.

Kichererbsen sind meist in zwei Varianten erhältlich:

  • vorgekocht und verzehrfertig, abgefüllt in Gläsern oder vakuumverpackt;
  • getrocknet, die vor dem Kochen eingeweicht werden müssen.

Hochwertige, vorgekochte Kichererbsen schmecken fast so gut wie frisch selbst zubereitete.

Unverzichtbar ist auch das Kichererbsenmehl, das in zahlreichen Rezepten Verwendung findet – besonders berühmt sind die Panelle, ein echtes Streetfood-Highlight aus Palermo.

Kichererbsen sind das ganze Jahr über in Supermärkten und auf Märkten erhältlich.

Nähwerte

Kichererbsen sind wahre Nährstoffbomben: Sie liefern wertvolle Proteine, Calcium, Phosphor, Kalium, Natrium, Magnesium und Eisen.

Außerdem enthalten sie Ballaststoffe, die die Darmfunktion unterstützen und helfen, Blutzucker- und Cholesterinwerte zu regulieren.

Der essbare Anteil beträgt 100 % und der Kalorienwert liegt bei etwa 100 kcal pro 100 Gramm.

Tipps zum Kauf

Beim Kauf sollte man zwischen vorgekochten und getrockneten Kichererbsen unterscheiden:

  • Vorgekochte: Am besten ohne Farbstoffe und Konservierungsmittel wählen; Gläser sind ideal, aber auch Dosen oder Vakuumverpackungen sind sicher;
  • Getrocknete: Darauf achten, dass keine Fremdkörper dabei sind und die Körner ganz sind.

Aufbewahrung

Auch bei der Lagerung gilt es, zwischen vorgekochten und getrockneten Kichererbsen zu unterscheiden:

  • Vorgekochte: Ungeöffnet an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahren und innerhalb des Haltbarkeitsdatums verbrauchen; nach dem Öffnen im Kühlschrank lagern und innerhalb von 2–3 Tagen aufbrauchen;
  • Getrocknete: An einem kühlen, trockenen Platz aufbewahren und ebenfalls das Mindesthaltbarkeitsdatum beachten.

Wie man Kichererbsen vorbereitet

  • Vorgekochte: Einfach abtropfen lassen; bei Dosen empfiehlt sich ein kurzes Abspülen unter fließendem Wasser vor der Verwendung;
  • Getrocknete: Unbedingt einweichen und dann gut kochen. Während des Einweichens sollten alle Kichererbsen, die an die Oberfläche steigen, aussortiert werden.

Das Einweichen dauert je nach Trocknungsgrad zwischen 8 und 24 Stunden.

Es ist ratsam, sich an die Hinweise auf der Verpackung zu halten.

Beim Einweichen verdoppelt sich das Gewicht der Kichererbsen, 50 Gramm getrocknet entsprechen also etwa 100 Gramm eingeweicht.

Zubereitung

Nach dem Einweichen werden die Kichererbsen in gesalzenem Wasser 2 bis 3 Stunden bei mittlerer bis niedriger Hitze gekocht.

Der Topf sollte dabei mit einem Deckel verschlossen sein.

Die Wassermenge richtet sich danach, dass die Kichererbsen etwa vier Finger breit mit Wasser bedeckt sind.

Zum Kochen können Sie die Kichererbsen mit Salbei, Rosmarin und einem Esslöffel nativem Olivenöl extra aromatisieren.

Das Salz sollte erst gegen Ende der Garzeit zugegeben werden, wenn die Schale bereits weich geworden ist.